Wahlprogramm

Am 1. September trete ich erneut zur Wahl für das Bürgermeisteramt an. Es gibt in unserer Gemeinde viele Themen, die ich in einer weiteren Amtszeit dringend angehen möchte:
Kapazitäten in Schule und Hort

Jetzt und in den nächsten Jahren muss die Gemeinde mindestens zwei Millionen Euro investieren, um den Mangel an Plätzen in Schulen und Horten auszugleichen. Ich stehe dafür, unsere knappen Haushaltsmittel dabei hocheffektiv einzusetzen, damit Gelder übrig bleiben für Straßenausbau und vieles mehr. Preiswerte Kapazitäten könnte das gemeindeeigene Schulgebäude schaffen, welches derzeit als Oberschule genutzt wird. Die Oberschule könnte in einen modernen Schulneubau mit Dreifeldsporthalle und Außensportanlagen auf dem Bückergelände ziehen. Die Kosten für den Neubau wären nicht von der Gemeinde, sondern vom Landkreis zu tragen.
Straßen und Plätze ausbauen
Nach 2014 ist zu wenig in den Straßenausbau investiert worden. Großmachnower Allee, Großmachnower und Kienitzer Straße sowie viele Anwohnerstraßen wie z.B. Reihersteg, Bansiner Allee oder Winterfeldallee müssen dringend ausgebaut werden. Verschiedene angefangene Projekte wie ein Entlastung der Hauptausfahrt aus Rangsdorf in der Kienitzer Straße und die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes möchte ich in der Umsetzung weiter begleiten und voranreiben.
Verkehrssituation entlasten
Zur freiwilligen Vermeidung von Autofahrten im Ort sollten wir jede Möglichkeit nutzen. Das gelingt übrigens auch durch eine neue Grundschule östlich der Bahn im Gebäude der derzeitigen Oberschule. Denn aus dem Osten von Rangsdorf fahren derzeit zweimal täglich mehr als 200 Schüler bzw. Eltern durch den Tunnel zur Schule. Auch durch den Ausbau des Busverkehrs im Ort selbst, aber auch in Richtung Potsdam und Königs Wusterhausen und eine Verbesserung der Schienenanbindung mit der S-Bahn, kann der Autoverkehr vermindert werden. Und zudem darf über die Anlage von Radwegen nicht nur geredet werden. Ich stehe dafür, die Projekte auch umzusetzen. Dazu gehören für mich auch sichere Fahrradparkplätze am Bahnhof.
Maßvoller Zuzug, Grün erhalten
Es sollte neben dem Bückergelände zunächst kein weiteres großes Baufeld für Wohngebiete freigeben werden. Damit bleibt das Einwohnerwachstum auf dem derzeitigen Niveau von bis zu 200 neuen Bürgern pro Jahr. Einen sprunghaften Bevölkerungsanstieg durch weitere große Baugebiete sind mit unserer derzeitigen Infrastruktur nicht zu leisten. Und zugleich können wir so auch die innörtlichen Grünflächen weitgehend erhalten. Denn Bäume schaffen ein angenehmeres Klima, Betonwüsten heizen sich auf. Deswegen ist auch der Erhalt von Bäumen auf den Wohngrundstücken und im Bereich des Strandbades wegen des Klimawandels wichtig. Wie wir das gemeinsam erreichen können, gleichzeitig aber die Ängste von Bürgern vor Sturmschäden durch Bäume berücksichtigen, müssen wir in einem breiten Dialog in den nächsten Monaten gemeinsam klären.
Sportstätten sanieren und erweitern

Wir brauchen dringend Hallen- und Sportplatzkapazitäten. Mit einer neuen Oberschule auf dem Bückergelände würde auch eine neue Dreifeldsporthalle mit Außensportanlagen entstehen, die auch den Sportvereinen zur Verfügung gestellt werden könnte. So wie im 2012 beschlossenen Konzept vorgesehen, sollen dann die Sportplätze im Lindenforum und in Groß Machnow ausgebaut und vom Fußballsport genutzt werden.
Senioren und Jugend stärken
Ein besonderes Anliegen ist es mir, mehr gegen die Vereinsamung insbesondere von alten Menschen zu tun. Es gibt viele Rangsdorfer, die sich ehrenamtlich um die Senioren kümmern möchten. Für mich wäre es ein Gewinn, wenn wir eine Anlaufstelle für diese Helfer schaffen und jemanden finden, der die Hilfsangebote koordiniert. Ich möchte dazu gerne einen hauptamtlichen Ansprechpartner schaffen. Das konkrete Konzept will ich mit dem neu geschaffenen Seniorenbeirat entwickeln. Auch die Jugendarbeit ist in Zusammenarbeit mit dem neu geschaffenen Jugendparlament dringend an die Wünsche der Jugendlichen anzupassen.
Finanzen effektiver einsetzen
Bei der knappen Finanzausstattung ist es mir oberste Priorität, auf effektive Arbeit zu achten. Keine teuren Planungen für die Schublade! Projekte sollten mit den Bürgern beraten und abgestimmt und dann auch zeitnah umgesetzt werden. Dazu haben wir in den letzten Jahren Formen der Bürgerbeteiligung entwickelt wie Bürgerforen, Einwohnerversammlungen und Anliegerversammlungen, aber auch das neue Jugendparlament und der neue Seniorenbeirat. Diese Dialoge möchte ich weiter ausbauen.

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